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Selbstreflexion für Führungskräfte – Inclusive Leadership

Der Fachkräftemangel gehört für viele österreichische Klein- und Mittelbetriebe längst zum Alltag. Laut dem aktuellen Fachkräfteradar 2026 der Wirtschaftskammer berichten 78 Prozent der heimischen Unternehmen, dass sie aktuell nicht genügend qualifiziertes Personal finden, rund 155.000 Fachkräfte fehlen österreichweit. Wer in diesem Umfeld bestehen will, muss bestehende Potenziale nutzen, Talente finden und gezielt fördern. Genau hier setzt inklusive Führung an: Wer als Führungskraft bewusster, fairer und wertschätzender führt, fördert durch eine inklusive Unternehmenskultur Vielfalt und Leistungsfähigkeit in den Teams und verringert damit Fluktuation.

Was inklusive Führung konkret bedeutet

Inklusive Führungskräfte zeichnen sich durch sechs Merkmale aus:

  1. Commitment,
  2. Mut,
  3. Bewusstsein für die eigenen Vorurteile,
  4. Neugierde,
  5. interkulturelle Intelligenz
  6. und Zusammenarbeit.

Im Kern geht es darum, Mitarbeitende fair zu behandeln, ihre individuellen Stärken zu sehen und die Vielfalt im Team als Vorteil zu nutzen statt sie zu übersehen. Das betrifft nicht nur große Konzerne mit eigenen Diversity-Abteilungen. Vor allem in kleineren Teams, mit flacheren Hierarchien zwischen Führungskräften und Mitarbeitenden, entfaltet inklusives Verhalten eine besonders unmittelbare Wirkung.

Auch der Blick auf Frauen in Führungspositionen zeigt, wie viel Potenzial in Österreich noch ungenutzt bleibt: Erst rund 29 der 200 umsatzstärksten österreichischen Unternehmen erreichen einen Frauenanteil von über 40 Prozent in der Geschäftsführung, 130 Unternehmen haben keine einzige Frau in Vorstand oder Geschäftsführung – obwohl der Frauenanteil bei Studienabschlüssen längst bei rund 59 Prozent liegt (AK Frauen.Management.Report 2026). Wer als Führungskraft eines KMU aktiv gegensteuert, sichert sich einen Vorsprung im Werben um Talente.

Inklusion beginnt bei der eigenen Führungspraxis

Der Weg zu mehr Inklusion beginnt nicht mit einer neuen Strategie oder einem großen Programm, sondern bei der eigenen Haltung und dem eigenen Führungsverhalten im Alltag. Wo begegnen Sie Mitarbeitenden bereits heute mit Fairness und echtem Interesse an ihrer Perspektive? Wo gibt es noch blinde Flecken? Genau an diesem Punkt setzt unser Selbstreflexions-Tool an: Auf den folgenden Folien finden Sie kompakt aufbereitet, warum das Thema für die Arbeitswelt so relevant ist, sowie konkrete Tipps und Reflexionsfragen zu den sechs Merkmalen inklusiver Führung.

Klicken Sie sich durch die Folien und starten gleich die ersten kleinen Schritte für eine inklusivere Führungskultur!