Stellenausschreibungen geschlechtergerecht formulieren
Die geschlechtergerechte Formulierung von Stellenausschreibungen ist ein entscheidender Schritt, um Vielfalt und Chancengleichheit im Rekrutierungsprozess zu fördern. Dabei sollten Unternehmen darauf achten, eine inklusive Sprache zu verwenden, die alle Geschlechter anspricht und keine unbeabsichtigten Vorurteile reproduziert.
Anstatt geschlechterspezifische Begriffe wie „Verkäufer“ oder „Sekretärin“ zu verwenden, sind neutrale Begriffe wie „Vertriebsperson“ oder „verwaltende Fachkraft“ empfehlenswert. Zudem sollten Stellenausschreibungen die Anforderungen und Erwartungen präzise beschreiben, ohne diskriminierende Formulierungen oder stereotypische Eigenschaften hervorzuheben. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist, flexible Arbeitszeitmodelle zu betonen, um ein breiteres Bewerber*innenfeld anzusprechen.
Durch die bewusste Gestaltung von Stellenausschreibungen können Unternehmen nicht nur ihre Attraktivität für diverse Talente erhöhen, sondern auch ein Zeichen für ein engagiertes Bekenntnis zur Gleichstellung der Geschlechter setzen.
Hier können Sie Studienergebnisse zu genderspezifischen Eigenschaften und Statements in Stellenausschreibungen nachlesen:
Genderspezifische Statements in Stellenausschreibungen | Personal | Haufe