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Geschlechterneutrale Arbeitsbewertung​

Eine geschlechterneutrale Arbeitsbewertung ist ein Verfahren zur Analyse und Bewertung von Arbeitsplätzen, das sicherstellt, dass Tätigkeiten unabhängig vom Geschlecht der ausführenden Person gleichwertig beurteilt und entsprechend entlohnt werden. Ziel ist es, eine faire und diskriminierungsfreie Vergütung für alle Beschäftigten zu gewährleisten.​

Kernmerkmale einer geschlechterneutralen Arbeitsbewertung:​

  • Objektive Kriterien: Die Bewertung basiert auf klar definierten, geschlechtsunabhängigen Maßstäben wie erforderliche Qualifikationen, Verantwortungsumfang, Arbeitsbedingungen und psychosoziale Anforderungen. ​
  • Transparente Verfahren: Die angewendeten Bewertungsmethoden und -prozesse sind für alle Beteiligten nachvollziehbar und offen kommuniziert.​
  • Regelmäßige Überprüfung: Die Bewertungsverfahren werden kontinuierlich evaluiert und angepasst, um sicherzustellen, dass sie frei von geschlechtsspezifischen Verzerrungen sind.

Durch die Implementierung geschlechterneutraler Arbeitsbewertungsverfahren können Unternehmen dazu beitragen, den Gender Pay Gap zu reduzieren und Chancengleichheit am Arbeitsplatz zu fördern.

 

Quelle:

„COMPARABLE WORTH“ – Arbeitsbewertungen als blinder Fleck in der Ursachenanalyse des
Gender Pay Gaps? Eine Studie der Hans-Böckler-Stiftung
p_wsi_studies_14_2018.pdf​​